Dorothea Röschmann im Konzertsaal

 

Am 17. Juni 1967 kam in Flensburg ein Mädchen zur Welt, das mit seiner Stimme vielleicht schon damals auffiel - auf jeden Fall seit geraumer Zeit und heute.

 

Dorothea Röschmann kam in einer musikalischen Familie zur Welt und sang schon in jungen Jahren im Flensburger Bach-Chor. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie neben der Hochschule für Musik und Theater Hamburg noch an der Akademie für Alte Musik in Bremen. Los Angeles, New York und Tel Aviv waren weitere Orte für Studienaufenthalte. Sehr prägend war ihre Arbeit mit der 2010 verstorbenen renommierten Gesangspädagogin Vera Rózsa, die schon so manchem Talent die Flügel hob.

1995 erstrahlte der Stern Dorothea Röschmanns das erste Mal international. In diesem Jahr sang sie die "Susanna" in "Le Nozze di Figaro" unter Nikolaus Harnoncourt bei den Salzburger Festspielen. Für diese Partie wurde sie auch an der Staatsoper Berlin bejubelt, deren Ensemble sie mehrere Jahre angehörte. Sie feierte weitere Triumphe an diesem Haus, zum Beispiel als "Pamina" in der Zauberflöte oder "Micaela" in Carmen.

Bei den Salzburger Festspielen ist sie seit ihrem Erfolg 1995 regelmäßig gefeierter Gast. Eine besonders beeindruckende Produktion ist "Le Nozze di Figaro" aus dem Jahr 2006. Regie führte Claus Guth, am Pult stand abermals Nikolaus Harnoncourt. Dorothea Röschmann ist als "Gräfin Almaviva" an der Seite von Weltstars wie Anna Netrebko und Christine Schäfer zu erleben.

Für diese Rolle - neben zahlreichen anderen - wird sie auf der ganzen Welt gefeiert. Zu recht.