Elīna Garanča im Konzertsaal

Die lettische Mezzosopranistin Elīna Garanča (* 1976 in Riga) ist eine der künstlerischen Ausnahmeerscheinungen, die das kleine baltische Land zur musikalischen Großnation machen. Die Förderung ihres außergewöhnlichen Talents verdankt sie unter anderem der Tatsache, dass sie in eine äußerst musikalische Familie hinein geboren wurde. 1996 begann sie ihre Ausbildung an der lettischen Musikakademie in ihrer Heimatstadt Riga, wo sie u.a. von ihrer Mutter unterrichtet wurde. Weitere Auslandsstudien führten sie nach Amsterdam, Wien und in die USA.

 

Nach dem Examen führte sie in ihr erstes Engagement nach Deutschland. Die erste Station war das Staatstheater Meiningen, wo sie u. a. Octavian im Rosen­kavalier sang. 1999 errang sie den Sieg bei den Internationalen Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Finnland und die Opernwelt wurde auf die Mezzosopranistin aufmerksam. Joan Sutherland, die der Jury angehörte, sprach von einer "glänzenden Stimme" und der "Erscheinung einer geborenen Diva". 2003 feierte Elīna Garanča ihren internationalen Durchbruch mit der Partie des Annio in Mozarts "Clemenza di Tito" bei den Salzburger Festspielen. Seither tritt sie in den großen internationalen Opernhäusern und Konzertsälen auf und gehört inzwischen dank ihrer wundervollen Stimme, Musikalität und überzeugenden Bühnen­präsenz zu den neuen Stars der Musikwelt. Sie wurde bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht, u.a. bereits zweimal (2007 und 2009) mit dem wichtigsten Klassik-Echo als "Singer of the Year" sowie 2010 mit dem Großen Musikpreis Lettlands.

 

Aus der Sicht von Klassik.TV verbindet Elīna Garanča alles, was man sich von einer Weltklasse-Sängerdarstellerin auf der Bühne wünschen kann. Ihr sinnlich-schöner Mezzo klingt homogen und ausgewogen durch alle Register, sie glänzt durch Spielfreude und dramatisches Talent und sieht dabei schließlich einfach umwerfend gut aus. Wir freuen uns auf mehr...