RENÉ PAPE

René Pape auf Klassik.TV...

 

Er ist der "Atlas unter den Bässen" (FAZ). René Pape hat geschafft, was nur wenige Bässe vor ihm erreicht haben: Mit seiner Stimme, die so scheinbar widersprüchliches wie Urgewalt mit betörenden Empfindsamkeit und Transparenz verbindet, hat er sein Publikum auf Konzertbühnen und in Opernhäusern auf der ganzen Welt begeistert und genießt als Bass eine Fama, die sonst nur Star-Tenören zuteil wird.

 

Wer René Pape auch nur einmal in einer seiner vielen Paraderollen wir u.a. als König Marke im Tristan, als Wotan im Ring oder Sarastro in der Zauberflöte erlebt hat, der wird diesen Eindruck nie wieder los und misst unwillkürlich alle vergleichbaren Darbietungen daran. Das Einzigartig-Unvergleichliche an Pape's Gesang ist die schier unglaubliche Empfindsamkeit, die dramatisch-musikalische Intelligenz und die völlig ungekünstelte und dadurch umso wirkungsvollere Textgestaltung. Seine Stimme verfügt dabei über eine so souveräne Kraftentfaltung, das man als Zuhörer das Gefühl hat, als käme sie nie an ihre Grenzen. Diese enorm unangestrengte Kraft, direkt aus dem Zentrum der Empfindung, ist magisch. Der Zuhörer bekommt das Gefühl, die dargestellte Rolle selbst zu erleben, beinahe wir im Kino und das obwohl Pape kein Schauspieler ist.

 

Nicht zuletzt deshalb gastiert René Pape, der ursprünglich aus Dresden stammt und seine ganze Karriere lang festes Mitglied er Berliner Staatsoper ist, an den weltweit namhaftesten Opern- und Konzertbühnen von New York über Chicago bis London und Mailand. Zahllose Einspielungen und Aufzeichnungen, preisgekrönte Solo-Alben, Preise und Auszeichnungen wie u.a. die mehrfache Verleihung des Grammy und des Echo Awards, als "Sänger des Jahres" in den USA (Musical America) sowie natürlich auch in Deutschland (Opernwelt) klingen extrem beeindruckend und zugleich vielversprechend für eine Karriere, die noch längst nicht am Ende ist. Klassik.TV freut sich auf die nächsten 20 Jahre...