"Aida" im Konzertsaal

1870 vollendet

Libretto: Antonio Ghislanzoni

Aida - Teatro Liceu Barcelona 2003
Klassik.TV Opernloge - kurze Videoeinführung

 

"Aida" ist die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen dem ägyptischen Feldherrn Radames und der schönen äthiopischen Prinzessin Aida. Als Gefangene wird Aida zur Sklavin von Amneris, der Tochter des Pharaos, die Radames ebenfalls liebt. Als die äthiopische Streitmacht unter der Führung von Aida's Vater Ägypten angreift, gerät Aida in ein furchtbares Dilemma: Für wen schlägt ihr Herz - für den Vater oder den geliebten Radames?

Handlung:

Akt I:

In der ägyptischen Hauptstadt Memphis erfährt Radames vom bevorstehenden Krieg mit Äthiopien und hofft, zum Feldherren der Ägypter bestimmt zu werden. Als Lohn für seinem Sieg hofft er, seine geliebte Aida freikaufen zu können. Amneris, die Radames ebenfalls liebt, spürt die Zuneigung der beiden und reagiert eifersüchtig. Eine königliche Prozession kündigt das Herannahen des äthiopischen Heers an. Radames Hoffnung auf militärische Führung erfüllt sich. Während in den Straßen Siegesgesänge erklingen, erkennt Aida, dass sie sich zwischen ihrem Vater und Radames wird entscheiden müssen.

Akt II:

Die äthiopische Streitmacht wird zurückgeschlagen. Amneris bereitet Radames Triumphzug vor. Als Aida mit ihr allein ist, gibt sie vor, Radames sei im Krieg gefallen. Als sie danach die Wahrheit erzählt, ist die Reaktion Aidas so eindeutig, dass Amneris keine Zweifel an Aida's Liebe zu Radames bleiben. Radames Triumphzug führt den gefangenen König Amonasro mit sich, der sich so mutig und weise zeigt, dass Radames von den Priestern fordert, sein Leben zu verschonen. Dies wird ihm vom König gewährt, zusammen mit der Hand von Amneris. Amonasro wird vom König festgesetzt.

Akt III:

In der Nacht begeben sich Amneris und der Priester Ramphis zum Gebet an den Nil. In der Nähe befinden sich auch Aida und ihr Vater Amonasro, der sie dazu bringt, Radames nach der Stelle zu fragen, an das ägyptische Heer in Äthiopien einmarschieren wird. Als Radames erscheint, träumt er mit Aida vom zukünftigen gemeinsamen Glück und verrät ihr auf ihre Frage den Ort der Invasion. Amonasro eilt aus dem Versteck herbei. Amneris und Ramphis kommen hinzu. Radames ist kompromittiert, bekennt sich zu seinem Verrat und stellt sich den Priestern. Im Tumult entkommen Aida und Amonasro.

Akt IV:

Vor Gericht schlägt Radames das Angebot von Amneris aus, straffrei auszugehen, falls er sie heiratet und Aida abschwört. Als er zum Tode verurteilt wird, gibt Amneris ihren Stolz auf und verflucht das Gericht. Radames wird lebendig begraben, zusammen mit Aida, die sich heimlich in das Grab geflüchtet hat. Auf dem Grab des todgeweihten Liebespaars betet Amneris um Vergebung und für Frieden.

Personen:

Der König (Bass)
Amneris, seine Tochter (Mezzosopran)
Aida, äthiopische Sklavin (Sopran)
Radames, Feldherr (Tenor)
Ramphis, Oberpriester (Bass)
Amonasro, König von Äthiopien und Vater Aidas (Bariton)
Chor, Priester, Priesterinnen, Minister, Hauptleute, Soldaten, Beamte, Sklaven, gefangene Äthiopier, Volk