Beethoven - Klaviersonate No. 29 Op. 106 ("Hammerklavier")

von Ludwig van Beethoven

Lange galt Beethovens späte Sonate mit dem Beinamen "Hammerklavier" als unspielbar. Erst Franz List wagte das Experiment, sie aufzuführen. Die Beschäftigung des späten und mittlerweile komplett tauben Beethovens mit Bachs kontrapunktischen Stil sowie seine "harmonische Experimentierfreude" resultieren in einer tonalen, rhythmischen und formalen Radikalität die das Werk noch heute als "Neue Musik" erscheinen lassen. Deshalb steht die Sonate auch in einer Reihe mit den "titanischen" Werken "Missa solemnis", 9. Symphonie und den späten Streichquartetten. Wladimir Ashkenazys Konzerte an der Universität von Essex, aufgezeichnet von seinem Freund Christopher Nupen, sind mittlerweile Kult. Der vielfach ausgezeichnete Star-Pianist nutzte die lockere und offene Atmosphäre in Essex als Experimentierlabor für die Aufführung von Beethovens komplexesten Klavierwerken, die gerade wegen ihrer vielen Konfliktlinien als genauso schwierig wie genial gelten.

dieses Werk1,99 €für 48 h
hier das Werk mieten

Alle Werke ab8,99 €pro Monat

hier geht's zumPremium Abo

Komponist

Ludwig van Beethoven

Mitwirkende:

Wladimir Ashkenazy (Piano)

Team:

Christopher Nupen (Fernsehregie)

Details

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Essex 1980

Dauer:

00:47:02