Brandenburgisches Konzert No. 2 F-Dur, BWV 1047

von Johann Sebastian Bach

Die sogenannten "Brandenburgische Konzerte" wurden von Bach dem Markgraf von Brandenburg-Schwedt, Christian Ludwig, im Jahre 1721 unter dem französischen Titel "Six concerts avec plusieurs instruments" ("Sechs Konzerte mit mehreren/verschiedenen Instrumenten") gewidmet. In ihnen zeigt der Komponist seine große Erfindungsgabe. In sechs Konzerten kombiniert er unterschiedlichste Besetzungungen mit ungewöhnlichen und innovativen formalen Lösungen. Trotzdem verbindet die Konzerte ein unverwechselbarer Stil und eine unwiderstehliche musikalische Motorik. – Im Laufe seiner langen Karriere als Dirigent, Organist und Cembalist ist Karl Richter (1926–1981) zu einem Synonym für Bachinterpretationen geworden. Obwohl er zu Lebzeiten mehrere radikale Wandel der barocken Aufführungspraxis erlebte, blieb er seinem eigenen Stil treu, der für die 1950er und 60er Jahren als revolutionär galt. Es handelte sich um eine "entromantisierte" Bach-Aufführung, die auf einer für damalige Verhältnisse reduzierten Orchesterbesetzung aufbaute und dem ursprünglichen Klangeindruck näher kam. Richters Stil akzentuierte eine lebhafte, aber auch lebhaft antithetische Haltung zu den übertriebenen Dynamik- und Rubati-Gepflogenheiten der Barockinterpretation seiner Zeit.

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Komponist

Johann Sebastian Bach

Dirigent

Karl Richter

Mitwirkende:

Otto Büchner (Violin), Pierre Thibaud (Trumpet), Hans Martin Linde (Recorder), Manfred Clement (Oboe)

Ensembles:

Münchener Bach-Orchester

Team:

Arne Arnbom (Fernsehregie)

Details

Komponist:

Johann Sebastian Bach

Aufnahme:

Schleißheim, Neues Schloss

Dauer:

00:12:19