Toccata

aus Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565 von Johann Sebastian Bach

Die Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565 ist eines der berühmtesten Werke der Orgelmusik und der klassischen Musik überhaupt. Einige Rauheiten des musikalischen Satzes sowie die Tatsache, das der Autograph nie gefunden wurde, haben ursprünglich an seiner Zuschreibung zu Bach zweifeln lassen. – Im Laufe seiner langen Karriere als Dirigent, Organist und Cembalist ist Karl Richter (1926–1981) zu einem Synonym für Bachinterpretationen geworden. Obwohl er zu Lebzeiten mehrere radikale Wandel der barocken Aufführungspraxis erlebte, blieb er seinem eigenen Stil treu, der für die 1950er und 60er Jahren als revolutionär galt. Es handelte sich um eine "entromantisierte" Bach-Aufführung, die auf einer für damalige Verhältnisse reduzierten Orchesterbesetzung aufbaute und dem ursprünglichen Klangeindruck näher kam. Richters Stil akzentuierte eine lebhafte, aber auch lebhaft antithetische Haltung zu den übertriebenen Dynamik- und Rubati-Gepflogenheiten der Barockinterpretation seiner Zeit.

Komponist

Johann Sebastian Bach

Mitwirkende:

Karl Richter (organ)

Team:

Arne Arnbom (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Toccata und Fuge in d-Moll, BWV 565

Komponist:

Johann Sebastian Bach

Aufnahme:

Basilika Ottobeuren 1965