IV. Finale (Allegro molto)

aus Symphonie Nr. 3 in F-Dur, Op. 95 'Eroica' von Ludwig van Beethoven

Der entwicklungsgeschichtliche Quantensprung, den Beethoven mit seiner Eroica in den Jahren 1803 und 1804 vollzog, ist in der Musikgeschichte ohne Beispiel. Nach inneren wie äußeren Dimensionen betrat der Komponist Neuland und vollzog im Alleingang den Schritt von der klassischen Symphonie nach dem Vorbild Mozarts und Haydns hin zu jener Großform, die für die Schöpfungen von Brahms, Bruckner, Tschaikowsky oder Mahler als Bezugsrahmen diente. (Harald Reitner) / Christian Thielemann bildet die Speerspitze einer Gegenbewegung, die sich für das klassich-romantisch Repertoire auf den musikalischen Reichtum und die noch immer unerreichte Expressivität eines Wilhelm Furtwängler rückbesinnt.

Komponist

Ludwig van Beethoven

Dirigent

Christian Thielemann

Ensembles:

Wiener Philharmoniker

Team:

Agnes Méth (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Symphonie Nr. 3 in F-Dur, Op. 95 'Eroica'

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Gesellschaft der Musikfreunde, Wien 2009