III. Allegro (Lustiges Zusammensein der Landleute)

aus Symphonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68, 'Pastorale' von Ludwig van Beethoven

Nirgendwo fühlte sich Beethoven derart wohl, bei sich und inspiriert wie auf langen Spaziergängen in der damals noch unberührten Natur des Wiener Umlandes. Mit seiner Symphonie Nr. 6 F-Dur Op. 68 brachte Beethoven seine schwärmerische Naturbegeisterung zum Ausdruck, indem er mit instrumentalen Mitteln Vogelrufe, die Schritte des Wanderers, das Plätschern eines Baches oder ein Gewitter nachahmte - damals musikgeschichtlich ein gänzlich revolutionärer Naturalismus, der beileibe nicht die einzige radikale Neuerung darstellt, die dieses Werk mit sich brachte: So war Beethovens Sechste nicht nur die erste klassische Symphonie, die mehr als vier Sätze aufwies, sondern mit ihren in deutscher Sprache formulierten, literarischen Satzbezeichnungen auch der wichtigste Wegweiser in die Programmmusik romantischer Ausprägung. (Harald Reiter) / Christian Thielemann bildet die Speerspitze einer Gegenbewegung, die sich für das klassich-romantisch Repertoire auf den musikalischen Reichtum und die noch immer unerreichte Expressivität eines Wilhelm Furtwängler rückbesinnt.

Komponist

Ludwig van Beethoven

Dirigent

Christian Thielemann

Ensembles:

Wiener Philharmoniker

Team:

Karina Fibich (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Symphonie Nr. 6 in F-Dur, Op. 68, 'Pastorale'

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Gesellschaft der Musikfreunde, Wien 2010