Symphonie Nr. 8 in F-Dur, Op. 93

von Ludwig van Beethoven

Parallel zur Siebten komponierte Ludwig ven Beethoven in den Jahren 1811 und 1812 seine Symphonie Nr. 8 in F-Dur Op. 93. Im deutlichen Gegensatz zu seinen vorangegangenen Symphonien steht die Rückkehr zu einer in der Frühklassik üblichen Form: Der langsame Satz weicht einem Allegretto scherzando, und statt eines Scherzos lebt gar das für die Symphonien Haydns und Mozarts typische Menuett wieder auf. Anstelle prometheischer Ausbrüche oder revolutionärer Klangneuerungen erlebt der erstaunte Zuhörer durchweg heitere und lebensfrohe Musik, die manchmaI satirisch-humorvoll oder gar biedermeierhaft gemütlich anmutet. Bei seiner Uraufführung fand das Werk nicht den Anklang der Siebten Symphonie, wozu Beethoven ärgerlich geäußert haben soll: “Weil die Achte viel besser ist!”. (Harald Reiter) / Christian Thielemann bildet die Speerspitze einer Bewegung, die sich für das klassich-romantisch Repertoire auf den musikalischen Reichtum und die noch immer unerreichte Expressivität eines Wilhelm Furtwängler rückbesinnt.

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Komponist

Ludwig van Beethoven

Dirigent

Christian Thielemann

Ensembles:

Wiener Philharmoniker

Team:

Michael Bayer (Fernsehregie)

Details

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Gesellschaft der Musikfreunde, Wien 2009

Dauer:

00:32:58