II. Molto vivace

aus Symphonie No. 9 in D-moll, Op. 125 von Ludwig van Beethoven

Nach sechs Jahren Arbeit im Jahr 1824 vollendet, ist Beethovens 9. Symphonie die wohl eindurcksvollste und zugleich inspirierendste: Sie umfasst ein großes Orchester, vier solistische Sänger und einen Chor. Der finale Satz gilt vielerorts als Beethovens persönliche "schöpferische Krönung". Die Vertonung der Schiller'schen Ode "An die Freude" war für Beethoven eine Art Lebenstraum - Schillers Worte verkörperten für ihn die eigenen Wünsche: Frieden und Brüderlichkeit auf der Welt. Die 9. Symphonie ist eine Bekräftigung aus Optimismus und Schönheit, wenngleich Beethoven zu diesem Zeitpunkt schon fast vollständig taub war. Diese Aufzeichnung ist Teil eines Beethoven-Zyklus: Leonard Bernstein dirigierte die Wiener Philharmoniker mit Beethovens neun Symphonien in Wien. Die Serie gewann den CableACE Award, eine Auszeichnung für US-amerikanische Kabelfernsehproduktionen, die durch besondere Qualität und ein großes Maß an Unterhaltsamkeit überzeugten. Bernsteins leidenschaftliche Wiedergabe des beethovenschen Werkes vermochte das Publikum auf besondere Weise zu verzaubern.

Komponist

Ludwig van Beethoven

Dirigent

Leonard Bernstein

Mitwirkende:

Gwyneth Jones (Soprano), Hanna Schwarz (Alto), René Kollo (Tenor), Kurt Moll (Bass)

Ensembles:

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker

Team:

Humphrey Burton (Fernsehregie), Norbert Balatsch (Chorleitung)

Details

Gesamtwerk:

Symphonie No. 9 in D-moll, Op. 125

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Wiener Staatsoper 1980

Originalsprache:

German (Stereo)