I. Allegro ma non troppo, un poco maestoso

aus Symphonie No. 9 in d-Moll, Op. 125 von Ludwig van Beethoven

Erste Ideen zur Neunten notierte Ludwig van Beethoven schon 1812, es sollte allerdings zwölf Jahre dauern, ehe er 1824 seine letzte Symphonie vollendete. In den ersten drei Sätzen der Neunten präsentiert Beethoven noch einmal die Summe seiner symphonischen Errungenschaften, um schließlich im Finale über alles bis dahin musikalisch Denkbare hinauszuweisen. Mit der Vertonung von Friedrich Schillers Ode "An die Freude" führte Beethoven nicht nur die menschliche Stimme in die Symphonik ein, er verlieh dem humanistischen Ideal der Brüderlichkeit des Menschen einen bis heute unwiderstehlich mitreißenden Ausdruck. (Harald Reiter) - Mitte der 1960er Jahre enschied Herbert von Karajan, alle neun Beethoven-Symphonien mit den Berliner Philharmonikern filmisch aufzuzeichnen. Diese Reihe ist noch heute Maßstab in der filmischen Gestaltung von symphonischen Werken.

Komponist

Ludwig van Beethoven

Libretto

Friedrich Schiller

Dirigent

Herbert von Karajan

Mitwirkende:

Gundula Janowitz (Sopran), Christa Ludwig (Alt), Jess Thomas (Tenor), Walter Berry (Bass)

Ensembles:

Chor der Deutschen Oper Berlin, Berliner Philharmoniker

Team:

Herbert von Karajan (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Symphonie No. 9 in d-Moll, Op. 125

Komponist:

Ludwig van Beethoven

Aufnahme:

Berlin, Philharmonie, Großer Saal 1968