Prélude à l'après-midi d'un faune

von Claude Debussy

"L'après midi d'un faune" nach dem gleichnamigen Gedicht von Stéphane Mallarmé war der künstlerische Durchbruch von Claude Debussy als Komponist. Während der Erfolg beim Publikum groß war, war die Fachwelt zunächst gespalten. Erst später erklärte Pierre Boulez das Faunmotiv, eine Kombination von Ganz- und Halbtonschritten im Tritonusumfang, zum "Anfangspunkt der modernen Musik". Die irrisierende Pentatonik und die quasi-archaischen Skalen des "Fauns" machen ihn zum Inbegriff des musikalischen Impressionismus und zu einem der bezaubernsten Musikstücke der frühen Moderne./ Mit seiner schlanken Figur, seinem theatralischen Haarschopf und seinen durchbohrend-blauen Augen beherrschte Herbert von Karajan das Podium und war damit der Inbegriff eines Dirigenten und Vollstrecker eines quasi-mythischen Ritus. Und jeder, der ihn auf der Bühne oder in einer seiner zahlreichen Aufzeichnungen dirigieren sah, wird zugestehen müssen, dass in Konzerten unter seiner Leitung Musik zur Religion wurde und er zu ihrem Hohepriester. Karajan (1908-1989) verkörperte klassische Musik im Bewusstsein einer breiten Öffentlicheit als epochemachender Dirigent, Medienstar, Opernproduzent, Festivaldirektor und Festivalbegründer. Aber trotz seiner promethäischen Aktivität blieb er stets ein vorzüglicher Dirigent mit einem umfassenden Wissen über das Orchesterrepertoire von Mozart bis Schoenberg, das zu seiner Zeit einzigartig und unübertroffen war.

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Komponist

Claude Debussy

Dirigent

Herbert von Karajan

Ensembles:

Berliner Philharmoniker

Team:

Herbert von Karajan (Fernsehregie)

Details

Komponist:

Claude Debussy

Aufnahme:

Philharmonie Berlin 1966

Dauer:

00:10:20