Ein Jahrhundert Menuhin

Vom Wunderkind wurde er zu einem der größten und meistverehrten Künstler des 20. Jahrhunderts. Yehudi Menuhin ist als Person zeitlebens ein Rätsel geblieben: Ein Feingeist mit unerbittlicher Willenskraft, ein Perfektionist, der Amateure und Anfänger liebte und ein Asket, der bodenständige Ausschweifungen genoss. Begriffe wie Wunderkind und Jahrhundertkünstler sind uns heute nicht mehr ganz so geläufig, aber in seiner Zeit war Yehudi Menuhin beides. 1929 gab Menuhin als dreizehnjähriger in kurzen Hosen sein Debut mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter. Auf dem Programm standen die „drei großen B’s“, die Violinkonzerte von Bach, Beethoven und Brahms. Kein geringerer als Albert Einstein, der an diesem Abend im Publikum saß, sagte, als er Menuhin spielen hörte: „Jetzt weiß ich, dass es einen Gott gibt.“ Eine Widmung zum 100. Geburtstag von Yehudi Menuhin.

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Mitwirkende:

Yehudi Menuhin (Violine)

Details

Aufnahme:

Diverse 2016

Originalsprache:

German (Stereo)

Dauer:

00:06:16