Orpheus in der Unterwelt - Deutsche Oper Berlin

von Jacques Offenbach

Orpheus in der Unterwelt, uraufgeführt 1858, gilt as die erste klassische abendfüllende Operette. Sie ist auch die erste, in der Offenbach Anleihen an der griechischen Mythologie macht. Diese dient aber nur als satirischer Hintergrund, auf dessen Grundlage er in einer wild-burlesken Handlung das zweite französische Kaiserreich und die Moral der bürgerlichen Gesellschaft gekonnt und treffend persifliert. 'Orpheus' ist auch eine musikalische Parodie auf Glucks 'Orfeo ed Euridice' (s. 'Che faro senza Euridice?') und kulminiert im damals hoch-riskanten Höllengalopp, der natürlich seine intendierte Schockwirkung auf das Premierenpublikum nicht verfehlte. Besonders der Höllengalopp, Akt II, Szene 2, ist weit über alle Grenzen der klassischen Musiik hinaus bekannt.

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Komponist

Jacques Offenbach

Libretto

Hector Crémieux, Ludovic Halévy

Einzelwerke

Jacques Offenbach - Orpheus in der Unterwelt

Regie

Götz Friedrich

Dirigent

Jesús López Cobos

Mitwirkende:

Donald Grobe (Orpheus), Julia Migenes Johnson (Euridike), Helmuth Lohner (Hans Styx), Hans Beirer (Jupiter), Astrid Varnay (Juno), Janis Martin (Diana), Annabelle Bernard (Venus), Carol Malone (Cupido), Mona Seefried (Öffentliche Meinung)

Ensembles:

Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin

Details

Komponist:

Jacques Offenbach

Aufnahme:

Deutsche Oper Berlin 1984

Originalsprache:

German (Stereo)

Untertitel:

de

Dauer:

02:41:40