Rollend in schäumenden Wellen

aus Die Schöpfung von Joseph Haydn

Die Schöpfung ist ein Oratorium, das Haydn in den Jahren 1796-98 verfasste, inspiriert vom Meister Georg Friedrich Händel. Uraufgeführt wurde der Ohrenschmaus am 29. April 1798 im Palais Schwarzenberg in Wien allerdings in geschlossener Gesellschaft. Ein knappes Jahr später am 19. März 1799 fand die erste öffentliche Vorstellung im Burgtheater Wien statt, es war ein voller Erfolg! Das Libretto beruft sich auf mehrere Quellen unter anderem auf "Paradise Lost" von John Milton. Haydns Gönner Gottfried van Swieten ließ es für Haydn ins Deutsche übersetzen. Später nach dem großen Erfolg wurde es zurück ins Englische und in viele andere Sprachen übertragen. Die Schöpfung erzählt die Geschichte der Erschaffung der Erde nach dem ersten Buch Mose (Genesis) der Bibel. Die Arbeit an diesem Werk beschrieb Haydn selbst als eine grundlegende religiöse Erfahrung.

Komponist

Joseph Haydn

Libretto

John Milton, Lidley, Gottfried van Swieten

Dirigent

Riccardo Muti

Mitwirkende:

Lucia Popp (Gabriel und Eva), Francisco Araiza (Uriel), Samuel Ramey (Raphael), Olaf Bär (Adam), Iris Vermillion (Alto Soloist)

Ensembles:

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker

Team:

Franz Kabelka (Fernsehregie), Helmuth Froschauer (Chorleitung)

Details

Gesamtwerk:

Die Schöpfung

Komponist:

Joseph Haydn

Aufnahme:

Salzburg Festival 1990

Originalsprache:

German (Stereo)