IV. Allegretto - String Quintet in C major, D 956 - Franz Schubert

aus Streichquintett in C-Dur, D 956 von Franz Schubert, Astor Piazzolla

Geschrieben im Sommer 1828 – zwei Monate vor seinem Tod – wurde Schuberts Streichquintett in C-Dur erst im Jahr 1850 uraufgeführt. Es ist das letzte Kammermusikwerk von Schubert und kann aufgrund seiner tiefen Inspiration, überdimensionalen Größe und seiner absoluten kompositorischen Meisterschaft als geistiges und künstlerisches Testament des Komponisten angesehen werden. Das Werk erstreckt sich über die Tradition der Wiener Klassik hinaus in Dimensionen, wie sie später erst wieder von Gustav Mahler erreicht wurden. Die Konzertfassung für Streichorchester stammt von Gidon Kremer und wird zusammen mit Astor Piazzollas "Oblivion" aufgeführt. Geboren 1947 in Riga, ist Gidon Kremer nicht nur einer der führenden Geiger der Welt, sondern auch – dank seiner unstillbaren Neugier und Suche nach neuen Impulsen – eine der faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Sein Repertoire reicht von Bach bis zur Gegenwart, wodurch eine Reihe von zeitgenössischen Komponisten internationale Anerkennung durch sein Engagement erreicht haben. Seit 1997 hat Kremer einen großen Teil seiner Aktivitäten auf dem von ihm gegründeten Kammerorchester Kremerata Baltica gewidmet. Das Ensemble besteht aus jungen Musikern aus den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

Komponist

Franz Schubert, Astor Piazzolla

Einzelwerke

Oblivion

Dirigent

Gidon Kremer (Konzertmeister)

Ensembles:

Kremerata Baltica

Team:

Horant H. Hohlfeld (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Streichquintett in C-Dur, D 956

Komponist:

Franz Schubert, Astor Piazzolla

Aufnahme:

Salzburg 2002