I. Lebhaft

aus Symphonie No. 3 in Es-Dur op. 97 von Robert Schumann

Obwohl Sinfonien mit fünf Sätzen, wie die "Rheinische", häufiger sind als solche mit drei, galt doch zu Schumanns Zeiten jede Abweichung vom Kanon, der vier Sätze vorschreibt, als ungewöhnlich. Beethovens "Pastorale" und Hector Berlioz' "Symphonie Fantastique" hatten der "Rheinischen" gewissermaßen den Weg geebnet. Ihr folgte Gustav Mahler, der die traditionelle symphonische Form ein für alle mal sprengte. Die Inspirationsquelle Schumanns für den feierlichen, choral-ähnlichen vierten Satz stammt von einem Besuch des Köllner Doms, wo Schumann der Kardinalsweihe von Erzbischof Geissel beiwohnte. Die Zeremonie scheint beim Komponisten, der damals gerade Stadtmusikdirektor von Düsseldorf geworden war, einen tiefen Eindruck hinterlassen zu haben. Zu Schumanns Lebzeiten war die dritte die mit Abstand beliebteste seiner Sinfonien. Die Uraufführung dirigierte der Komponist selbst im Jahr 1851. Kent Nagano ist einer der erfolgreichsten und profiliertesten Dirigenten von heute. Er hat alle bedeutenden Orchester von New York, London, Berlin, Wien und Paris dirigiert.

Komponist

Robert Schumann

Dirigent

Kent Nagano

Ensembles:

Deutsches Symphonie Orchester Berlin

Details

Gesamtwerk:

Symphonie No. 3 in Es-Dur op. 97

Komponist:

Robert Schumann

Aufnahme:

Philharmonie, Berlin 2006