III. Presto

aus Symphonie Nr.6 in H-Moll von Dmitri Schostakovich

Schostakowitschs Sechste war urspünglich als Ode an Lenin konzipiert. Im Verlauf der Beschäftigung mit der historischen Figur trat die geplante majestätische Großform mit Chor und Orchester immer mehr zurück. Das Resultat war eine Komposition, die Schostakowitsch selbst "nachdenklich und lyrisch" nannte, ganz im Gegensatz zu den tragischen Momenten seiner Fünften. Die Uraufführung war ein großer Erfolg. In der Folge stellte sich jedoch Kritik an den vermeinlich schroffen Wechseln des Werks ein. Heute zählt die Sechste zu den häufig aufgeführten Werken Schostakowitschs, und das zu Recht. Im Oktober 1986 dirigierte Leonard Bernstein ein Benefiz-Konzert für die geplante Restaurierung des Wiener Musikvereinssaals. Das Programm der Wiener Philharmoniker umfasste Schostakowitschs 6. Symphonie und die 2. Symphonie von Jean Sibelius.

Komponist

Dmitri Schostakovich

Dirigent

Leonard Bernstein

Ensembles:

Wiener Philharmoniker

Team:

Humphrey Burton (Fernsehregie)

Details

Gesamtwerk:

Symphonie Nr.6 in H-Moll

Komponist:

Dmitri Schostakovich

Aufnahme:

Großer Musikvereinssaal, Wien 1986